Gesternistheutemorgengestern

Vor fünf Jahren haben ich das Kerlchen da oben gebastelt, als ich noch inmitten des begrenzten kleinen Ortes saß, durch den kleinen Monitor in einen weiteren digitalen, trotzdem geradezu mickrigen, Ort blickte und mich darin bewegte. Ich wusste kaum weniger als heute und bastelte vor mich hin. Es war in erster Linie ein Augenzwinkern, dann ein Spaß, ein kurzer Zeitvertreib, eine kleine an mich selbst gestellte Herausforderung vielleicht. Aber bestimmt nicht viel mehr.

Fünf Jahre. Rückblickend sind diese flüchtigen und doch beständigen Pixelhaufen Richtungsvorgabe und Prophezeiung zugleich. Keine jugendlich so erhoffte sporadische Ausnahme der Regel mehr, es ist die allumfassende Regel. Für dich, mich. Uns. Offensichtlich für manche mehr als für andere. Aber es war. Ist. Wird. Und man hofft trotzdem darauf, dass sich dann alles als riesengroßer Irrtum des Kleinen herausstellen wird. Oder wenigstens als Test, der beweisen soll, dass es doch möglich sein muss. Schweigen, ohne dabei zu Platzen.

Montag, 5 Mai 2008

Eine Stimme

# zwetschgo

Beim Thema „Schweigen ohne zu Platzen“ fällt mir sofort die Folge von Malcolm in the middle ein, in der er keine sarkastischen Antworten wie üblich gibt, sondern einfach schweigt und sich seinen Teil denkt bis er mit einem geplatzten Magengeschwür ins Krankenhaus eingelifert wird.

Ich guck zu viel. Definitiv.

Stimme erheben