Qualitätsdiskussion

Screenshot SZ

Gerade erst bei sueddeutsche.de gesehen. Ähm, „interessanter“ Ansatz? Ich versuche das jetzt nicht im Zusammenhang mit dem Urteil des Hamburger LG in der Sache zwischen Callactive und Stefan Niggemeier zu sehen.

Aber was für eine nette Variante für ein Onlineportal. Also diese Dinger, die ab und zu mal mit Schimpfworten wie Web 2.0 oder „Community“ um sich schmeißen. Nun also besonders deutlich? Nutzerkommentare als Spielerei für das Publikum, kein Mehrnutzen für behandelte Diskurse ansich. Die Nutzer sollen sich angehört fühlen, aber bitte bloß schön auf der bereitgestellten Spielwiese bleiben, sich den Ball gegenseitig vor die Füße dreschen und ja nicht in Richtung des Hauses gehen. Die dort ansässigen Anwohner wollen schließlich ihre Ruhe haben.

„Qualität der Nutzerdiskussionen“

Den wirklichen Grund für dieses Vorgehen zu erfahren, wäre interessant. Vielleicht ja nicht nur aus reinen Haftungsgründen. So bleibt nur zu attestieren, dass die Verlage mal wieder hinter dem selbst propagierten Anspruch an Fortschritt zurückbleiben. Auch keine Überraschung, leider.

Samstag, 8 Dezember 2007

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