Zen-Momente

In den letzten paar Tagen mehrere Fliegen mit der Hand gefangen, anschließend Wohnungstür geöffnet und sie befreit ihrem Schicksal überlassen. Überlege, mir ein Stirnband zuzulegen und es vor jedem Fang zeremoniell mit dazu passender asiatischer Fahrstuhlmusik im „Karate Kid“-Stil anzulegen.

Die gewaltlosen Abschiebungen der fliegenden Hausbesetzer jedenfalls vermutlich pazifistische Ausgleichshandlungen für die zwar momentan ruhenden, bisher jedoch blutigen Auseinandersetzungen mit den anderen kleinen Mitbewohnern.

Mittwoch, 4 Juli 2007

2 Stimmen

# Daniel

Besuch mich mal. Hier schwirrt seit Tagen so ein verdammtes Viech rum, das auch noch genug Nahrung findet, um zu überleben…

# Lo

Ich wollte gerade eine ermorden (das Ding war zu dumm um zum Fenster zu finden und ich zu unfähig es zu fangen). Stattdessen stellte das gemeine Vieh sich tot und flog anschließend flink von dannen. Allerdings ist es jetzt ruhig, ich hoffe, es hat seine letzten Kräfte dazu aufgebracht um in Ruhe zu sterben.
(Oder es plant einen Rachefeldzug. Ehrlich gesagt ist mir etwas mulmig zumute.)

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