Chick-Fil-Aww

Und da gab es die Tage jenes kuriose Beispiel für Menschenkinder.

„I think we are inviting God’s judgment on our nation when we shake our fist at Him and say, ‚We know better than you as to what constitutes a marriage‘. I pray God’s mercy on our generation that has such a prideful, arrogant attitude to think that we have the audacity to define what marriage is about.“

Diese und weitere Aussagen Dan Cathys – Sohn des Gründers und derzeitigem COO vom Franchiseunternehmen Chick-Fil-A – drehten medial, mit Sicherheit auch fröhlich, ihre Runden und trafen alsbald auf völlig wohlwollende, politisch vollkommen unmotivierte Geister, namentlich auf die Bürgermeister von Boston, Chicago und San Francisco. Prustend, bellend, zwitschernd und pfeifend war für die Träger der Demokraten-Anzüge sofort klar:

Chick-Fil-A kommt mir ab sofort nicht mehr in meine Stadt. Boykott! Oder noch besser: Wie wär’s mit einem Verbot?

Um sich den Schneid nicht von solch liberaler Irrung abkaufen zu lassen, mussten andere ehemalige und immer noch anzugtragende Menschenabziehbilder ihrerseits alle Irrungsregister ziehen. Einmal kurz aus den geistigen Vollen geschöpft, ward der „Chick-fil-A Appreciation Day“ ausgerufen.

So versammelten sich alle Unterstützer am anvisierten 1. August in geradezu revolutionärer Atmosphäre vor unzähligen Filialen des Unternehmens und reihten sich ein. Bildeten je ein einzelnes Glied der langen Schlangen, warteten nur darauf, ihre Unterstützung so grün auszudrücken, wie sie es bislang nicht gewohnt waren.

Davon nicht beeindruckt, riefen die Widersacher den „Kiss Day“ aus, versammelten sich in scheinbar weitaus geringerer Zahl 2 Tage später vor den Filialen und drückten ihren Widerspruch wiederum rot aus.

So it goes.
Menschenkinder

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