Blogoff #235

CMS goes Uni:

WordPress – ist der lockere Prof, der: auf du & du mit allen vor ihm sitzenden Studenten macht; inhaltlich eine gemächliche Kugel schiebt; auf dich von Beginn an ein wenig chaotisch wirkt; dir vor der Prüfung im Prinzip die Fragen auf einem Silbertablett serviert; für einen Teilnahmeschein von dir verlangt, einfach ein, zwei Funktionsnamen auf einen Schmierzettel zu kritzeln und abzugeben.

Drupal – ist der bei Erstsemestern gefürchtete Prof, der: schrecklich hohe Ansprüche stellt; ein Lesepensum vorraussetzt, für das du ihn über und über verfluchen möchtest; jeden Monat ein kurzes Testat schreiben lässt; es mit seiner Art darauf anlegt, die Reihen im Hörsaal schon im ersten Semester zu lichten; im Seminar gerade die Leute aufruft, welche sich bei Fragen am tiefsten Abducken; die Zeit für die Abschlußklausur in Anbetracht der vielen Fragen sadistisch knapp bemisst; dich auch für einen Teilnahmeschein schwitzen lässt.

Und irgendwann entlang deines Weges stellt sich die Einsicht ein, dass du in späteren Semestern weitaus besser mit Prof. Dr. Drupal klarkommst, als mit dem Privatdozent WordPress. Du realisierst, dass dir Dr. Drupal mehr auf deinen Weg mitgegeben hat, als es Doz. WordPress jemals im Stande gewesen wäre.

Dienstag, 15 Dezember 2009

3 Stimmen

# konnexus

hervorragender vergleich! leider hab ich bei prof. drupal noch nie einen kurs zu ende besucht, besonders die über modularisierung. auf der anderen seite – er ist mein prof.

# ben_

Jungs, ihr seid lustig.

# Markus Freise

Und am Straßenrand steht der Beamte mit Realschulabschluss aka Typo3 und schreit die ganze Zeit: „Scheiß Akademiker. Es geht auch ohne Studium.“

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