»Burn Notice«

Serielle Prokrastination isst Schreibwut auf. Zeitweise.

Es ist ja nicht so, dass ich in Hinblick auf Serien nicht die ein oder anderen guilty pleasures hätte. Im Gegenteil. Anspruch ist wichtig, nötig und gut; Unterhaltung ohne Herausforderung jedoch ebenso. Letztere können in mindestens zwei Kategorien aufgebröselt werden: Solche, die ich anschaue/angeschaut habe und die meinem Verstand Schmerzen zufüg(t)en, doch stets brav weitergeschaut wurden/werden. Das sind die Verkehrsunfälle unter den Serien und mit einem dicken guilty versehen. Alias, Lost, 24 (spätestens ab Staffel 2) und Smallville wären zum Beispiel solche Vertreter. Dann gibt es solche Serien, die mich als Zuschauer zumindest nicht absichtlich für dumm verkaufen wollen; solche, die pure Unterhaltung sind, es selbst am besten wissen und sich – vielleicht gerade deshalb – auch nicht ganz so ernst nehmen (im Kontext) und ihr abgestecktes Narrativ mit Inbrunst leben. Beispielsweise Reaper, (seit kurzem) Supernatural, Castle… you catch my drift.

Lange Rede, gar kein Sinn: Burn Notice ist seit kurzem von mir in der zweiten Kategorie aufgenommen worden. Stilisiertes und sonniges Setting von Charakteren mit obligatorischen Horatio Caine Gedächtnis-Brillen; dem wunderbar-überzogensten Spionage-Gedöns seit Sidney Bristows Alias-Gehampel; witzelnden Skripten und verspielter Aufmachung. Kurzweilige Unterhaltung eben. Und vielleicht das Wichtigste von allen:

Ash’s there! Yeah, Baby!

Freitag, 6 November 2009

Stimme erheben