Ein Einäugiger im Fahnenmeer

Entlang der Straße laufend, kommen befahnte Autoungetüme entgegen. Jedes weitere scheint die Anzahl der Fahnen des Vordermannes übertrumpfen zu wollen, was das eigene Vorankommen erschwert. Laufender Phantomschmerz im Gegenstrom.

Inmitten dieser schwarz-rot-goldenen Schar, fährt ein Einzelner vorbei. Nur eine Fahne weht im Wind, auf der nebenstehendes Symbol auszumachen ist. Plötzlich hebt sich Schwere und Last von den gefühlten Schritten und für kurze Zeit glaubt man, das eigene Ziel unbeschwert erreichen zu können.

Donnerstag, 19 Juni 2008

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