Mastodon

Titel mit Doktor-Wer-Wortspiel einfügen

Stimmt, da war ja was. Durch den Einschaltbefehl von Clio zum erneuten Anlauf hierzulande dran erinnert, dass ja im Königreich aktuell die vierte Staffel Doctor Who begonnen hat — pünktlich zum Ende der bisweilen unterdurchschnittlichen zweiten Torchwood-Staffel.

Recht gelungener Staffelauftakt, der mir allein durchs geänderte Grundkonzept sympathisch war und ist.

Spoiler:

Die obligatorischen außerirdische Antagonisten waren keine monsterhaften Parodieauswüchse und eigentlich auch keine Antagonisten per se, einfach nur kleine knuffige Fettpölsterchen und Kinder noch dazu. Schön, durchaus nette Abwechslung. Überhaupt war die Episode mit vielen kleinen Details gespickt. Vor der Zusammenführung des Doktors mit seiner alt-neuen Begleiterin wurde herrlich damit umhergespielt.

Mir graut es allerdings schon vor eben jener Begleiterin. Erhöhtes Nervpotential garantiert, wenn die Autoren nicht höllisch aufpassen. Außerdem schrecklich, dass in der ansonsten ausgezeichneten Folge gleich zwei Charaktere ihren Auftritt hatten, mit denen ich noch nie viel anfangen konnte. Rose hätte von mir aus durchaus dauerhaft fernbleiben können.

Nun ja, jedenfalls ein passender Staffelauftakt. Mal schauen, was sie sich für den Herrn Doktor in dieser Staffel so ausgedacht haben.

Ich fange besser erst gar nicht damit an. Gerade das Staffelfinale gehört eigentlich ordentlich in der Luft verrissen.

3 Stimmen

# Thierry

Ich mochte die zweite Staffel Torchwood viel lieber als die erste. Zwar hätte ich James Marsters gerne in mehr Folgen gesehen, aber ich fand sehr unterhaltsam, dass man die Charaktere endlich weiterentwickelte. Dass Owen irgendwann doch noch draufgehen würde war ja klar nachdem er Toshs Date akzeptierte. Wären die beiden zusammenkommen, hätte das die Serie einiges an Unterhaltung gekostet. Ich finde, die beiden Charaktere sind ihren Weg gegangen, und der Abgang war ihrer würdig. (Emotional gesehen hätte ich allerdings zumal Owen lieber noch länger dabei gehabt.) Und dass man endlich mehr über Jack erfährt in der zweiten Staffel fand ich genial. 🙂

Ich wusste zwar, dass Rose wiederkehren würde, hätte aber nie damit gerechnet, dass man sie bereits in dieser Folge wiedersehen würde. Ich mochte Rose bisher am liebsten, Martha kam mir immer bloß wie ein schäbiger Ersatz vor und Donna… naja, die finde ich bisher bloß nervig. Ob ich das eine ganze Staffel lang ertrage bezweifele ich momentan arg. Aber nunja, die Folge heute haben sie vor Ort in Rom gedreht und in einer der nächsten Episoden wird Richard Dawkins mitspielen, das alleine ist schon Grund genug weiterhin einzuschalten. 🙂

# fym

Aber hat man die Charaktere tatsächlich weiterentwickelt? Ich denke nicht. Mit viel gutem Willen könnte man sagen, dass das höchstens auf Owen teilweise zutrifft. Gerade in dieser Flashback-Folge war es doch in meinen Augen evident, welche Backstory überhaupt nur den Hauch emotionaler Beteiligung hat aufkommen lassen.

Was war das Finale denn letztlich, was war die Erklärung für die Geschehnisse der mitunter gesamten Staffel? Bruder wurde gefoltert und schwört bittere Rache. Also bitte. In anderen Kontexten würde man so eine Charakterzeichnung doch zurecht niedermachen. Ich verstehe, warum man das gemacht hat und ich kann bis zu einem gewissen Grad die Machart nachvollziehen und gut finden, aber unterm Strich bleibt der viel zu fade Geschmack des Ganzen für mich.

Bezüglich Doctor Who: Ich mochte bisher keine der weiblichen Begleitungen. Gut, mit Rose hätte ich mich sogar durchaus besser abfinden können, als mit Martha. Im Moment überlege ich, ob Donna eventuell nicht gar positiv für die weitere Serie sein könnte. Denn von ihrem Nervfaktor einmal abgesehen, ist sie endlich mal nicht (ich hoffe, es bleibt auch wirklich dabei) als potentieller oder zumindest angedeuteter Love-Interest für den Doctor positioniert. Eine Abwechslung, die sie mich über Zeit vielleicht schätzen lässt.

# Clio

Ich mochte TW S2 eigentlich auch lieber als die erste Staffel – vor allem auch wegen der Owen-Story. Eine interessante Idee, jemanden tot wieder zurückzubringen (und nicht lebendig) und sich dann darüber Gedanken zu machen, was das mit sich bringt. James Marsters hätte ich allerdings auch gerne häufiger gesehen. „Kiss Kiss Bang Bang“ war wirklich ein genialer Staffelauftakt – doch das Finale war dann eher enttäuschend. Der böse Bruder war zu eindimensional, da hast Du recht. Vielleicht hat man einfach versucht, zu viel unterzubringen, sodass am Ende irgendwie vieles zu kurz kam?!

Und was DW angeht: S3 hatte einige geniale Folgen, aber dass Martha schon wieder ein Love-Interest war (dazu noch einer, der nicht halb so sympathisch war wie Rose, ähem), war ausgesprochen nervig. Deshalb hoffe ich, dass die aktuelle Staffel besser wird. Donna zeigt ihm ja gerade immer wieder, wo der Hammer hängt. Ich sage nur: „You’re not mating with me, sunshine!“ 😉

Stimme erheben