»Speedy thing goes in, speedy thing comes out«

Portal mit einiger Verspätung — man muss sich selbst ja treu bleiben — durchgespielt. Ein paar wirre Gedanken.

Nachdem so viel Lob zu lesen war, fand ich den vielzitierten Punkt „Innovation“ beim Spielen ein wenig unterrepräsentiert. Warum? Weil es mir so ähnlich ging, wie bei Half-Life 2 damals. Wie ein kleines Spielkind mit der jeweils neuen „Waffe“ einige Zeit umherspielen, sich kurz der Augenwischerei hingeben, bevor man sich der eigentlichen Spielaufgabe stellt. Nur das bei Portal die Spielerei eigentlich schon zwei Drittel des gesamten Spielinhaltes ausmacht. Das letzte Drittel wird durch die wenig oder weniger fordernden Puzzles gefüllt. Ich Grobmotoriker hatte eher mit der Koordination und dem Timing zu kämpfen, als mit der kurzfristig nötigen Gehirnakrobatik.

Glücklicherweise haben die Jungs von Valve für ein gutes Drumherum gesorgt. Und jenes besteht nur aus einer kargen Umgebung und einer Lautsprecherstimme. Die ungesehene künstliche Intelligenz, die auf GlaDOS hört, begleitet den Spieler beständig mit allerlei lustigen Kommentaren und wechselt von einer Stimmung in die nächste. Trockener und/oder schwarzer Humor garantiert. Ein herrliches Skript, was Valve da für sie zusammengeschustert hat.

Place the device on the ground, then lie on your stomach with your arms at your sides. A party associate will arrive shortly to collect you for your party. Make no further attempt to leave the testing area. Assume the ‚Party Escort Submission Position‘ or you will miss the party.

GlaDOS

Mittwoch, 16 Januar 2008

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