Impressionen des universitären Ameisenhaufens

Erste Vorlesungswoche geschafft. Was bleibt hängen?

  • Es ist einfach nur toll, toll und toll, wenn ein Kurs aufgrund augenscheinlicher Raumnot kurzerhand vom Dozenten auf einen anderen Tag verlegt wird. Ist ja nicht so, dass man arbeiten müsste und sich schon mit Chefchen auf die entsprechenden Tage geeinigt und somit festgelegt hat.
  • Überhaupt, Arbeit. Erstsitzungen zu verpassen ist nicht schön. Nicht wegen gar zu unberechenbarer Scheinanforderungen („Hausarbeit oder Referat.„), sondern einfach aus Prinzip. Muss doch auch hier alles einen Anfang und ein Ende besitzen.
  • Dozenten/Professoren in der LiWi sind bis auf ein paar Ausnahmen Morgenmuffel und mögen zusätzlich größtenteils nur Dienstag, Mittwoch und höchstens noch Freitags mit der Lehre zubringen. Mit oben erwähnter Geldbeschaffung und der sowieso üppigen Auswahl an Lehrveranstaltungen ergibt sich so eine besonders schöne Kombination.
  • Die Universitätsbibliothek während der Vorlesungszeit ist besser unbedingt, unbedingt zu meiden. Ameisen. Ameisenhaufen.
  • Irgendeine von MTVIVA produzierte Show muss sich an den Tischen der Ausleih- und Rückgabestellen vergangen haben. Zum ersten Mal mitbekommen, dass die per Knopfdruck tiefergelegt werden können. Fehlt nur noch ein Spoiler und eine Antenne mit zugehörigem Fuchsschwanz.
  • Auch hier: Lesen, lesen und nochmals lesen. Schön, aber nicht sonderlich günstig, wenn noch eine Hausarbeit an- und somit aussteht.

Stimme erheben