Zu frisch. Zu heiß.

Apple Inc., along with its chief executive and exclusive U.S. iPhone wireless partner AT&T, have been hit with a new lawsuit from a disgruntled customer who charges the trio with a variety of offenses stemming from the recent iPhone price cut.

Apple, Jobs, AT&T sued over iPhone price cut, rebates

Nach dem amerikanischen Verkaufsstart der iPhones (4 & 8GB Speicher) am 29. Juni diesen Jahres, legte Apple am 5. September die 4GB- auf Eis und senkte den Preis der verbliebenen 8GB-Reihe auf 400 Dollar. Den Erstkäufern wurde daraufhin ein 100$-Gutschein für die Apple Stores ausgestellt, außerdem erhielten alle jene, die ihr iPhone zwei Wochen vor der Preissenkung kauften, den doppelten Gutscheinwert.

Eine New Yorkerin klagte nun also vor wenigen Tagen, weil sie sich im Preis-Dumping ungerecht behandelt fühlt. Sie wollte eigentlich pünktlich am 29. Juni die 8GB-Version kaufen, musste dann allerdings aufgrund der beschränkten vorhandenen Warenbestände auf die 4GB-Version an diesem Tag ausweichen und sitzt nun, laut eigenen Angaben, auf einem nicht weiter produzierten Gerät. Eine der Klagegründe deshalb: Sie kann das Gerät nicht mit den gleichen Gewinnmargen wiederverkaufen, wie diejenigen, die ein Gerät nach der Preissenkung erworben haben.

Kommt das nur in meinen Augen verdächtig nahe an die allseits bekannte Kaffee-Klage gegen McDonald’s heran? Ich meine — gerade in der Technologie-/Unterhaltungsbranche herrscht nunmal ein beständiger Umschwung. Das teuer erstandene High-Tech-Gerät von heute, ist der entwertete Alltagsgegenstand von morgen. Liegt in der Sache ansich; wer der Erste sein will oder sein muss, bezahlt immer drauf. So funktioniert die ganze Branche. Apple hat die Gegebenheiten einfach nur ein weiteres Mal gerafft, den Umschlag erhöht.

Wenn man ganz böse sein will, kann man also durchaus sagen

It’s not a price cut. It’s a repeal on the „Nerd Tax.“

Bill Maher. 14. September 2007

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