Murphy, alter Halunke.

16 Stunden später. Der Rechner einigermaßen hergerichtet, läuft zumindest wieder. Herrlich, wenn man ihn am Abend normal ausschaltet und am Morgen beim Hochfahren nichts mehr geht. Die kleine Zicke. Man sollte ja eigentlich an der Hausarbeit weiterschreiben, aber dagegen hat wohl irgendwer etwas. Alle letzten Rettungsversuche, alles Rumprobieren, half nichts. Am Ende das altbekannte Lied: Partition plätten, anschließend neu pflügen.

Mit eigensinnigen Festplatten, die hier und dort gerne mal ein paar Bits und Bytes weglassen und Arbeitsspeicher, der häufiger auf Teilzeit werkelt, wird so eine XP-Installation zum Glücksspiel. Fast wie ein Überraschungsei, minus der Schokolade. Nach dem dritten Anlauf bleibt dann auch der Spaß stellenweise auf der Strecke. Ist das erstmal geschafft, stehen weitere Sachen an, die durch RAM und HDs verursachte falsche Prüfsummen mitunter sehr krumm nehmen. Auch der MikTeX-Download nebst anschliessender Installation gestaltet sich bei solch einer Situation interessant.

Zwischendurch beschloss übrigens der mindestens 7 Jahre alte 17″-Monitor dann endlich den Vorruhestand anzutreten. Durch Unschärfen schon lange angekündigt, setzte er sich zur Ruhe und lieferte fortan nur verzerrte Bildeindrücke. Versuche, diese mittels seiner eigenen Einstellmöglichkeiten zu beseitigen, begegnete er kurzerhand damit, sein Onscreen-Display komplett in liebliches Schwarz einzukleiden. Wer kein Menü sehen kann, kann schlecht etwas ein- oder umstellen. Dank überragendem Service konnte der Monitor-Opa abgestöpselt auf dem Fußboden seine Ruhe finden, während nun aushilfsweise ein 21-Zöller von ILJR hier seinen Dienst verrichtet.

Nunja, hoffentlich hält der Rechner jetzt noch knapp 2 Wochen durch und vielleicht finde ich ja irgendwo und irgendwie einen billigen TFT’ler als Ersatz, sofern mich die jähen Schreie meiner Brieftasche vorher nicht erledigen werden. Wieder einmal bewiesen: Wenn es kommt, dann… Aber genug davon. Zurück zur Stille.

Dank eigensinnigem Schlafrhythmus, vorlesungsfreier Zeit und ausschlaffreundlicher Arbeit eher „Morgens aus“ und „Mittags an“. Aber sei’s drum.
O-Ton während meiner dezent aufdringlichen Frage am Telefon sinngemäß: „Es klingelt dann gleich bei dir.“ — Was soll man da noch sagen? …
Jaha, dafür gibt es mindestens einen Link zu seinem Browsergame. Verdient ist redlich verdient.
Fußnoten? Hier? Sofort wieder abgewöhnen!

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