falsch belehrend

echt Böhmermann“ – sowas. Man kann das Ganze so angehen wie Daniel Steiner in der Onlineausgabe der „Welt“ — auf das Phrasenschwein einschlagen und hoffen, dass man trifft. „Beschränkte sich auf […] üble Zoten und den typisch deutschen Klamauk“ kam daraufhin als ultimatives Urteil zum Vorschein, was möglicherweise mehr über den Schreiber, denn über das eigentliche Sujet verraten könnte.

Sowas wird hier natürlich nicht gemacht. Viel zu billig. Wer nimmt denn Niveaudiskurse in Sachen Humor überhaupt noch ernst? Nein, hier heißt es: Pragmatischer herangehen, nur mittels wirklich unbedeutender Phrasen absnobben. Von daher:

Die Interview-Teile der Sendung erscheinen zumindest echt „Daily Show“-inspiriert zu sein. Im Kontext der übrigen Rhetorik ein zu scharfer Kontrast. Wirkt dann eben nicht mehr. Aber Daumen hoch für das Einstudieren der Posen. Ganz nett.

Samstag, 28 April 2007

Stimme erheben