Frei im Norden

„Zum ersten Mal seit 100 Jahren ist in Schleswig-Holstein ein Wolf aufgetaucht und gleich überfahren worden […]“

O-Ton Sat1-Nachrichten

Wenn die nur wüssten. Herr Wolf schlenderte nämlich in Hoffnung auf ein besseres Leben in der Tat von Polen nach Schleswig-Holstein, erblickte jedoch kurz nach seiner Ankunft ein im Wald herumliegendes Zeitungsexemplar vom 27. Juni 2006. Mit großem Interesse las er die „Bruno„-Titelstory und sah daraufhin seine Hoffnungen jäh zerstört. Hier kann man freilebend nicht glücklich werden. Man wird dann von allen Seiten bedroht. Das erkennend, sah W. keinen anderen Ausweg, entschied sich für den Freitod und warf sich kurz darauf auf der B 76 bei Süsel vor ein fahrendes Auto. „Für dich, Bruno! Leb wohl, schöne Welt. Wir sehen uns wieder, Mama…“ waren seine letzten Gedanken, bevor das schnell herannahende Licht ihn traf und in sich aufnahm.

3 Stimmen

# ben_

Ich sag’s immer wieder gerne: Wer so wie wir deutschen mit freilebenden Raubtieren umgeht, hat schon lange jedes aber auch jedes Recht verloren, in irgendein Land zu gehen und den Leuten dort zu sagen, sie sollten ihren Regenwald nicht abholzen, oder ihre Gorillas nicht zu Burgern verarbeiten.

# django

Aloichenz.. bin ich bescheuert oder gibt’s hier wirklich keine Fotos?! Beste Grüße

# fym

django: Hier nicht. Aber hier schon. Du verstehst doch. Ansonsten: Alles okay?

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