Und wieder: Die anderen, nicht wir.

derstandard.at – Diekmann Interview

Diekmann: […] Guter, unabhängiger Journalismus kostet nun mal Geld. Wie soll man kritisch über einen großen Anzeigenkunden berichten, wenn man damit Etat und Arbeitsplatz gefährdet? […]

STANDARD: Sie haben schon mehrfach von Kontrolle gesprochen. Ist das für „Bild“-Stories über das Privatleben von Stars nicht ein bisschen hoch gegriffen?

Diekmann: Es geht darum, ob Menschen öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Das liegt im Zuständigkeitsbereich medialer Kontrolle.

PR-Image gleich Weltbild. Wäre es nicht zum Kotzen, ich würde ein wenig Mitleid haben. Oder so.

Mittwoch, 19 Oktober 2005

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